Die Stadtkirche in Eschwege ist das kirchliche Zentrum der nordhessischen Stadt am Werra. Sie verbindet gotische und barocke Architektur und ist ein Beispiel für die protestantische Baukultur in Hessen.

Geschichte der Kirche

Die Eschweger Stadtkirche wurde im 14. Jahrhundert als gotische Hallenkirche errichtet. 1526 wurde in Eschwege die Reformation eingeführt – die Stadt gehörte zur Landgrafschaft Hessen, die unter Landgraf Philipp I. eine der ersten protestantischen Territorien war. Die Kirche wurde evangelisch.

Im 18. Jahrhundert wurde die Kirche nach einem Brand im barocken Stil wiederaufgebaut. Der markante Turm mit seiner barocken Haube prägt das Stadtbild. Im Inneren ist die barocke Ausstattung weitgehend erhalten.

Geschichte der Stadt Eschwege

Eschwege wurde 974 erstmals urkundlich erwähnt und entwickelte sich im Mittelalter zu einer wohlhabenden hessischen Stadt an der Werra. Die Stadt war ein Zentrum des Handels und der Landwirtschaft. Heute hat Eschwege etwa 37.000 Einwohner und liegt im Werratal, einer reizvollen Landschaft am Rande des Meißnischen Berglands.

Besucherinformation

Adresse: Kirchplatz 2, 37269 Eschwege

Öffnungszeiten: Nach Ankündigung

Eintritt: Frei

Anfahrt: Bahnhof Eschwege, 10 Min. zu Fuß

Sehenswertes in der Nähe: Hochzeithaus, Werratalsee, Schloss Eschwege, Meißner.